Aktuelle Projekte

BMBF-Forschungsprojekt

„Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern“ in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (DIfU)

Projektdauer: 10/2017 – 3/2020

 

Seit Oktober 2017 untersucht das Fachgebiet Architektur und Wohnsoziologie (IWE-FG) an der Fakultät Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) die sozialräumliche Integration von Zuwanderern und deren Vernetzung im städtischen Nachbarschafts- bzw. im ländlichen Siedlungsgefüge. Gefördert wird das Forschungsprojekt „Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern“ vom Bundesminsisterium für Bildung und Forschung (BMBF).

Projektanlass ist die Beobachtung, dass seit 2015 im Zuge der massiven Flüchtlingszuwanderung, in verschiedenen Kommunen Wohnprojekte entstanden sind bzw. entstehen, die sich durch einen wirklich integrativen Ansatz auszeichnen. Statt die Konkurrenzsituation der Wohnungssuchenden zu verschärfen, entwickeln diese  Lösungsansätze, um die Kohäsion im Gemeinwesen zu stärken.

Basis des interdisziplinären und transferorientierten Forschungsvorhabens ist als erstes die Identifizierung und Analyse von Fallstudien zu etwa zehn Wohnprojekten. In einem zweiten Analyseschritt werden mittels schriftlicher Befragungen (Kommunalbefragung, Befragung Wohnprojekte) und ergänzender Telefoninterviews kommunale Handlungsstrategien erhoben. Im Ergebnis soll ein bundesweiter Überblick zu Integrations- und Inklusionsprojekten gegeben und eine Bewertung ihrer integrativen Wirkungen sowie der Möglichkeiten der Verbreiterung und Übertragbarkeit als neue Modelle des sozialen Wohnens vorgenommen werden.

Während der gesamten Projektlaufzeit soll die Forschung durch eine kontinuierliche Rückkoppelung der Forschungsbefunde mit der kommunalen Praxis in Form von Workshops und Netzwerktreffen qualifiziert werden. Zur Qualitätssicherung und Positionierung ist eine intensive Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Praxis- und Transferpartnern vorgesehen und die Einrichtung eines Projektbeirats, der das Forschungsprojekt beraten und begleitet wird.

Die Ergebnisse sollen hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf andere Kommunen geprüft und aufbereitet werden. Sie münden in unterschiedliche Produktformen, die sowohl die Forschungs-Community als auch kommunale Praxis und Politik adressieren.

Transferpartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) und der wohnbund e.V.

Für weitere Informationen wird in Kürze eine Webseite erstellt werden.

Kontakt: integrativesWohnen@iwe.uni-stuttgart.de

 


Prof. Dr. phil. habil. Christine Hannemann

Publikationen     –     Forschung


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